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Bildergalerie und Bericht zu unserer ersten SVK Kundenreise nach Shanghai
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Die Teilnehmer an der ersten SVK Kundenreise haben Shanghai entdeckt und erlebt, dass die Stadt das New Jork des 21. Jhds. Werden will.

China, das mit 1,3 Milliarden Menschen bevölkerungsreichste Land der Erde, erobert seinen Platz nicht nur in der globalen Wirtschaft, sondern auch in der internationalen Politik. Es will an die Spitze und Shanghai spielt dabei die Vorreiterrolle.

Die Stadt wetteifert um Superlative: Einer der höchsten Wolkenkratzer der Welt, das 492m hohe Shanghai World Financial Center und der größte Tiefseehafen Asiens sind im Bau.

Auf der weltweit anspruchsvollen Formel-1 Rennstrecke fiel 2004 der erste Startschuss zu einem Grand Prix. Und der schnellste Zug der Welt. Der Transrapid, schwebt regelmäßig zum Flughafen Pudong.

Dieser wird gerade ausgebaut, um jährlich 60 Millionen Fluggäste abfertigen zu können, wenn 2010 die Weltsausstellung Expo eröffnet wird Bis dahin werden noch ganze Stadtviertel abgerissen und Tausende Bewohner umgesiedelt. Shanghai wird hypermodern umgestaltet getreu dem gewählten Motto: "Eine bessere Stadt, ein besseres Leben".



























Dass man in China ist, erfährt man erst wenn man den Blick von der Skyline, die aus einem amerikanischen Science Fiction Film stammen könnte, abwendet und sich unter die Menschen mischt.

Shanghai hat 17,5 Millionen Einwohner, ein Stadtvolk, das ständig in Bewegung ist. Die Shanghaier arbeiten unermüdlich, kaufen unentwegt ein und essen ständig und überall, so scheint es. Nur in den Gassen der verbliebenen Altstadt verläuft das Leben gemächlicher.

Shanghai ist eine Stadt der Kontraste. Da ist das Jin Mao Building, ein eleganter Turm aus Glas und Stahl, 420.5 m hoch., das viertgrößte Gebäude der Welt und "das Schönste". Daneben die - noch vorhandenen - alten Wohnviertel mit ihren Hinterhöfen, Läden und kleinen Werkstätten.

Mehr als 3000 Hochhäuser von über 35 m sind alleine im letzten Jahrzent entstanden. Im "Goldenen Zeitalter" entstanden die kolonialen Prachtbauten am Bund, die Kaufhäuser in den Nanjing Lu die eleganten Clubhäuser, Artdéco Hotels und die Wohnhäuser im französischen Viertel.

Shanghai war das "Paris des Ostens" und die verruchteste Stadt des Orients bis sie aus ihrer Tristesse zu Beginn der 90er Jahre erwachte. Die Stadtregierung investierte und investiert Milliardenbeträge in die Infrastruktur. Die Sonderwirtschaftszone Pudong lockte und lockt ausländische Investoren in Scharen an. Als Zeichen der neuen Stadt schoss der futuristische Fernsehturm Oriental Pearl Tower in die Höhe. Die Stadt wird wieder vom Geld regiert.

Shanghai ist die Stadt der Gegensätze. Während die Reichen in S-Klasse Mercedes Karossen in die Nobelrestaurants zum dinieren fahren, schiften auf den Baustellen die Wanderarbeiter im grellen Scheinwerferlicht - schätzungsweise 4 Millionen! Es geht ihnen aber besser als in den ländlichen, armen Provinzen.

China ist ein Entwicklungsland, das vergisst man in Shanghai leicht. Der "Shanghai Spirit", der Aufbruchsgeist, macht Shanghai derzeit zur aufregendsten Stadt der Welt: Abends auf der Promenade am Bund spürt man den fröhlichen Optimismus der Menschen und im Licht der Scheinwerfer und Leuchtreklamen ist die Stadt überwältigend schön.

Shanghai ist eine Stadt der Superlative!

Die nächste Reise findet im November 2008 statt. Unser Ziel: New York.

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